Alain Homsy, IRC-Landesdirektor für die Ukraine, sagt: 

„Vier Jahre nach Beginn des Krieges stehen die Menschen in der Ukraine erneut vor einem Winter ohne lebenswichtige Grundversorgung – es fehlt an Ärzt*innen, Medikamente, Wärme und Sicherheit. Jeden Tag sehen wir Familien, die trotz unerbittlicher Angriffe und anhaltender Stromausfällen versuchen zu überleben, während eisige Temperaturen humanitäre Hilfe zeitweise unmöglich machen.

Die Kälte hat uns und unsere Partnerorganisationen gezwungen, unsere Programmarbeit für einige Tage auszusetzen. Erst letzte Woche war es so kalt und stürmisch, dass Regen sofort auf den Windschutzscheiben der Autos gefror. Einige mobile IRC-Gesundheitsteams konnten entlegene Gebiete nicht erreichen. 

Die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung ist bewundernswert. Doch Widerstandsfähigkeit allein kann keine Häuser warm halten, Kinder vor Drohnenangriffen schützen oder Kliniken offen halten. Die Welt darf nicht zulassen, dass diese Krise in Vergessenheit gerät. Kontinuierliche Unterstützung ist entscheidend, damit ukrainische Familien einen weiteren Winter überstehen.“