Kritische Versorgungslücke nach den Erdbeben in Venezuela
- Medizinische Nothilfeteams aus dem Ausland beenden ihre Einsätze nach den Erdbeben, die Venezuela im Juni getroffen haben.
- Viele Gesundheitseinrichtungen wurden durch die Erdbeben beschädigt oder sind nicht mehr funktionsfähig. Das Gesundheitswesen sowie Programme in den Bereichen Schutz, Wasser und Sanitärversorgung (WASH) sind noch nicht in der Lage, die dadurch entstehende Versorgungslücke zu schließen.
- Fast 80 Prozent der Befragten nannten emotionale Belastungen als eines ihrer größten Probleme. Fast alle gaben an, psychosoziale Unterstützung zu benötigen, die ihnen derzeit nicht zur Verfügung steht.
- Neben mobilen Kliniken, die Patient*innen direkt vor Ort erreichen, konzentriert sich IRC darauf, die medizinische Grundversorgung wiederherzustellen und sicherzustellen, dass Patient*innen weiterhin an die notwendige weiterführende medizinische Versorgung überwiesen werden können.
Länder-Fakten
- Bevölkerung: 31,8 Millionen
- Vertriebene: 5,4 Millionen
- Position im Index der menschlichen Entwicklung: 121 von 193
IRC vor Ort
- Beginn der Unterstützung von lokalen Partnerorganisationen: 2018