Menschen, die die Distanz überbrücken

Zum diesjährigen Weltflüchtlingstag sind weltweit fast 118 Millionen Menschen zwangsvertrieben. Die Distanz zu Sicherheit, Familie und einer Zukunft ist für viele die bestimmende Realität ihres Lebens.

Doch Menschlichkeit hat die Kraft, diese Distanz zu überbrücken. Eine einzige Stimme kann Spaltung in Solidarität verwandeln. Eine einzige politische Maßnahme kann getrennte Familien wieder zusammenführen. Ein einziger Willkommensgruß kann Fremde zu Nachbar*innen machen.

Entdecke die Geschichten von IRC-Mitarbeitenden und Klient*innen, die Menschlichkeit gezeigt und Distanz überbrückt haben.

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    A woman smiles with her eyes closed as she embraces another person inside a busy arrivals hall, surrounded by others reuniting with loved ones.

    „Mit meiner Familie zusammen zu sein, kam mir immer wie ein Traum vor. Mein Traum ist wahr geworden.“

    Als ihre Familie aus Kabul floh, bat Shahla ihre Mutter, ohne sie zu gehen. Sie war noch eine Teenagerin und musste nun für ihre beiden jüngeren Schwestern sorgen.

    Jeden Morgen stellte ihre kleine Schwester dieselbe Frage: „Wann können wir endlich gehen?“ Monatelang wartete Shahla, kümmerte sich um ihre Schwestern und hielt durch.  

    IRC unterstützte die Familie dabei, diese Distanz zu überbrücken und die komplexen Schritte der Familienzusammenführung zu bewältigen. Nach Monaten des Wartens wurden Shahla und ihre Schwestern mit ihrer Familie wieder vereint. 

    „Als wir nach Hause kamen, umarmte ich meine Mutter und weinte eine Stunde lang. Jetzt sagt meine Mutter: Komm her. Wir werden uns nie wieder verlieren.“

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    WRD Fatuma V.2

    „Ich mache mir Sorgen um diese Kinder und möchte ihnen helfen.“

    Fatuma fühlt sich oft überwältigt, wenn sie die vielen vertriebenen und obdachlosen Kinder in ihrer Heimatstadt Numbi in der Demokratischen Republik Kongo sieht.

    „Wenn ich ein obdachloses Kind sehe, nehme ich es bei mir auf.“ Fatuma betreut derzeit acht vertriebene und verwaiste Kinder in ihrer Gemeinde. Mit Unterstützung von IRC und lokalen Partnerorganisationen hat sie eine Ausbildung zur professionellen Betreuungskraft absolviert. 

    „Indem sie mir helfen, helfen sie letztendlich den Kindern“, sagt sie.

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    WRD Ummi V.2

    „Was mich motiviert hat, war Menschlichkeit.“

    Erschüttert von den weltweiten Hilfskürzungen wusste Dr. Ummi nicht, wie sie den Familien der schwer unterernährten Kinder in ihren Kliniken die Nachricht überbringen sollte. Für sie könnte eine verzögerte Behandlung den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. 

    „Was mich weitermachen ließ… was mich motiviert hat, war Menschlichkeit.“

    Angesichts der schwerwiegenden Hilfskürzungen war Dr. Ummi erleichtert zu hören, dass dank einer großzügigen Spende der Betrieb der Klinik aufrechterhalten werden konnte. 

    „Ich möchte den Spender*innen mitgeben, dass ihre Großzügigkeit Leben rettet.“

Wie IRC die Distanz überbrückt

Wir helfen von Konflikten und Katastrophen betroffenen Menschen zu überleben, ihre Existenz zu sichern und ihr Leben wieder aufzubauen.  

Wir sind dort im Einsatz, wo andere nicht hingehen. IRC ist darauf spezialisiert, bedürftige Menschen in Krisenkontexten zu unterstützen und ist in abgelegenen Regionen, fragilen Ländern und gefährlichen Konfliktgebieten im Einsatz.

Wir helfen in Krisenzeiten und darüber hinaus. IRCs Arbeit hört nicht auf, wenn die Krise vorbei ist – wir bleiben, bis die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen.

Wir gehen transparent mit jedem Euro um. Und wir teilen unsere Erfahrungen, damit der gesamte humanitäre Sektor dasselbe tun kann.

Wie du helfen kannst

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    Zwei Frauen reichen sich die Hand

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    Eine Frau und zwei Kinder stehen zusammen in der Natur

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