Nach militärischen Eskalationen in weiten Teilen des Nahen Ostens haben sich die Feindseligkeiten zwischen Hisbollah und Israel am 1. März dramatisch verschärft. Zehntausende Menschen in Libanon wurden dadurch gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Der Gewaltausbruch markiert die schwerste Verschlechterung der Sicherheitslage seit dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 und verschärft eine ohnehin gravierende humanitäre Krise. Familien, Gemeinden und Hilfsstrukturen geraten dadurch massiv unter Druck.

Libanon ist unter den zehn Ländern auf der IRC-Emergency Watchlist 2026. Darin wurde bereits gewarnt, dass ein erneuter Konflikt eine neue Welle von Leid und Vertreibung unter der Zivilbevölkerung auslösen könnte. Die aktuelle Eskalation zeigt, dass diese Warnungen Realität geworden sind.