Was fordert IRC?
Gemeinsam mit der EU sollte Deutschland eine führende Rolle in diplomatischen Friedensinitiativen übernehmen und diese mit neuen einflussreichen Regionalmächten abstimmen. Um internationale Normen zu stärken, sollte die Bundesregierung gemeinsam mit willigen und einflussreichen Staaten den Schutz der Zivilbevölkerung verankern und verhindern, dass Konfliktparteien sich nur auf den für sie günstigsten Prozess einlassen.
Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dürfen nicht straflos bleiben. Bei Risiken für Verletzungen des humanitären Völkerrechts sollte Deutschland Waffenexporte aussetzen. Die Bundesregierung sollte ihre humanitäre Diplomatie stärken, indem sie sicherstellt, dass humanitäre Ziele systematisch auch in Sicherheits- und Außenpolitik integriert werden und humanitäre Hilfe nicht politisiert wird. Gemeinsam mit den EU-Staaten sollte die Bundesregierung Friedensinitiativen voranbringen.
Die Bundesregierung sollte ihre Klimafinanzierung erhöhen und sicherstellen, dass ein bedeutender Teil in fragile und konfliktbetroffene Staaten fließt, die am stärksten gefährdet, aber am wenigsten unterstützt werden. Zudem sollten diese Länder bei der Entwicklung und Umsetzung nationaler Anpassungspläne unterstützt werden. Vorausschauende humanitäre Maßnahmen, wie z. B. Frühwarnsysteme und präventive Hilfe, müssen in Krisenkontexten systematisch verankert werden.
Öffentliche Entwicklungsfinanzierung, einschließlich humanitärer Mittel, müssen priorisiert in fragile und konfliktbetroffene Staaten fließen. Dabei sollen bewährte, wirkungsstarke Ansätze wie Bargeldhilfen, präventive Gesundheitsmaßnahmen sowie Partnerschaften mit lokalen Organisationen finanziell gestärkt werden.
Deutschland spielt eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung des Rechts auf Asyl und der Verhinderung von menschenrechtswidrigen Rückführungen in unsichere Drittstaaten. Regionale Ansätze wie die 2024 verabschiedete Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems müssen fair und effizient umgesetzt werden, um Schutz und Ordnung zu gewährleisten. Nur so werden die Rechte der Genfer Flüchtlingskonvention eingelöst.
Unser Einsatz
IRC unterstützt Geflüchtete und Migrant*innen weltweit dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Unsere Arbeit basiert auf über 90 Jahren Erfahrung in humanitärer Hilfe und Projekten in mehr als 40 Ländern. In Deutschland und weltweit gestalten wir gemeinsam mit Menschen mit Fluchterfahrung die Gesellschaft von morgen.
Seit unserer Gründung 1933 – inspiriert von Albert Einstein – setzen wir uns dafür ein, von Krieg, Naturkatastrophen und Klimakrise betroffene Menschen zu unterstützen. Unsere Programme helfen dabei, Leben zu retten, Integration zu fördern und langfristige Perspektiven zu schaffen.
Programmarbeit in Deutschland
In Deutschland fördern wir Integration und Teilhabe. Unsere Programme schaffen sichere Lernräume für Kinder, stärken die Rechte von Frauen und Mädchen, unterstützen geflüchtete Männer bei ihrer Teilhabe, bieten Schutz und Rechtsberatung in Krisen und erleichtern Erwachsenen den Einstieg in Arbeit und Bildung.
Geflüchtete unterstützen
Unterstütze unsere Arbeit. Mit deiner Hilfe setzen wir uns für die Stimmen Geflüchteter und Migrant*innen ein. Deine Spende wird dort eingesetzt, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Stimmen, die gehört werden müssen
Bis zum Wahltag teilen wir auf unseren Kanälen nicht nur persönliche Geschichten von Menschen mit Fluchterfahrung und Migrant*innen, sondern auch Inhalte, die Einblicke in ihre Lebensrealitäten und alltäglichen Herausforderungen geben.
Hilf uns, diese Geschichten zu verbreiten und sensibilisiere andere für ihre Wahlentscheidung.
IRC unterstützt Ali und anderen Geflüchteten dabei, Sicherheit zu finden und sich in ihren neuen Gemeinschaften einzuleben.
Hier im Burgenlandkreis ist die Politik gut und es gibt viel Unterstützung. Wenn du bereit bist mitzumachen tun sich viele Türen auf.AliHeizungstechniker, Geflüchteter und IRC-Klient